Lerne mich kennen

Mein Weg: Vom Handwerk zum Menschen

Das Leben verläuft selten geradlinig – und das gilt ganz besonders für meinen eigenen Weg. Ich habe selbst erfahren, dass Biografien oft alles andere als glatt verlaufen und dass es gerade die Umwege, Brüche und Phasen der Neuorientierung sind, die uns am meisten lehren. Am meisten hat mich auf meinem Weg die Erkenntnis geprägt, wie wichtig es ist, in Krisen nicht den Mut zu verlieren, sondern sie zu ergründen und zu verstehen.

Das Fundament und der persönliche Wandel

Meine berufliche Laufbahn begann als Werkzeugmechaniker. Über viele Jahre hinweg habe ich diesen Beruf mit Begeisterung ausgeübt. Er hat mich gelehrt, Dinge von Grund auf zu verstehen, nach Lösungen zu suchen und mit Ausdauer an einem Ziel zu arbeiten. Doch mit der Zeit spürte ich immer deutlicher, dass mich diese Tätigkeit nicht mehr erfüllte. Es fehlte der Raum für das Zwischenmenschliche.

Gleichzeitig forderte mich mein eigener Körper heraus. Ich musste lernen, mit körperlichen Schmerzen umzugehen, gegen die ich lange vergeblich ankämpfte. Erst als ich begann, nicht mehr gegen den Schmerz zu wehren, sondern ihm zuzuhören und wieder wirklich mit mir selbst in Kontakt zu treten. Diese Erfahrung des Innehaltens war mein eigentlicher Wendepunkt. Um diesen neuen Lebensweg auch beruflich zu festigen, wechselte ich vor einem Jahr in die Qualitätssicherung eines örtlichen Unternehmens. Das gab mir die nötige Stabilität, um mich meiner eigentlichen Berufung zu widmen: der psychologischen Beratung.

Erfahrung weitergeben: Von Mensch zu Mensch

Heute ist es mein tiefster Wunsch, Menschen zu helfen, denen es genau so geht, wie es mir damals ging. Ich kenne das Gefühl, wenn der berufliche Alltag nur noch eine Last ist oder wenn der eigene Körper durch Schmerz signalisiert, dass es so nicht weitergehen kann.

Dabei möchte ich besonders diejenigen erreichen, die bisher keine Erfahrung mit Meditation oder anderen Methoden haben. Ich weiß, wie skeptisch man sein kann, wenn man aus einem handfesten Beruf kommt und mit Begriffen wie „Achtsamkeit“ konfrontiert wird. Doch ich habe am eigenen Leib erfahren, dass diese Wege funktionieren – auch und gerade für Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen.